Projektförderung im zweiten Halbjahr 2017

Projektförderung im zweiten Halbjahr 2017

Auch im zweiten Halbjahr 2017 wurden wieder Projekte aus verschiedenen Bereichen der Diakonie Kork beantragt. Mit der Förderung von drei Projekten, die direkt Jugendlichen und Erwachsenen in der Diakonie Kork zugutekommen, macht die Förderstiftung mit Ihrer Hilfe wieder einen Unterschied für Menschen mit Beeinträchtigungen.

Närrisch inklusiv
Für Bewohner des Wohnhauses der Diakonie Kork in Goldscheuer ist es das größte, an einem Fasnachtsumzug teilzunehmen. Gemeinsam mit anderen Mitbürgern Fastnacht zu feiern, bereitet den Bewohnern und Bewohnerinnen große Freude und ist gleichzeitig ein Zeichen dafür, dass sie in das Gemeindeleben integriert sind. Die Narrenzunft „Krutblätsche“ zeigte sich offen für Menschen mit komplexen Behinderungen als Mitglieder. Nun fehlte nur noch die Finanzierung.

Die Übernahme der mit den Fasnets-Aktivitäten verbundenen Kosten wie die „Häs“-Kostüme und die notwendigen Anpassungen, die Begleitung von Fachkräften bei den Aktivitäten konnten von der Förderstiftung übernommen werden. Die Bewohner hatten Riesenspaß und proben schon einmal für die nächste Saison, Narri, Narro!

Berufsvorbereitung durch Kompetenzerweiterung
Der Übergang von der Schule ins Berufsleben ist auch für die Schülerinnen und Schüler des Oberin-Schulverbundes eine große Herausforderung. Mit Hilfe der „Strukturierten Arbeitskisten“ können die Schüler der Berufsschulstufe ihre Kompetenzen für das Arbeitsleben ausbauen. Vom Greifen und Legen bis hin zum einfachen Montieren erlernen sie Schlüsselqualifikationen, die für ihr späteres Arbeitsleben unverzichtbar sind. Die Förderungsstiftung leistet einen Beitrag zur Anschaffung dieser Arbeitshilfen.

Individuelle Wohnberatung
Immer wieder verlassen Bewohner der Diakonie Kork das Stammgelände in Kork und ziehen in einen der Neubauten in den umliegenden Ortschaften. 2019 werden zwei Wohnhäuser für jeweils 24 Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen in Neuries bezugsfertig. Neuland zu betreten, ist jedoch auch mit Ängsten und Befürchtungen verbunden. Manch ein Bewohnern stellt sich zwar die Frage, ob eine andere Wohnformen als das bisher Bekannte besser zu den jeweiligen Bedürfnissen passt, bislang fehlten jedoch Möglichkeiten der Erprobung.

Der Wohnverbund hat daher ein neues Projekt entwickelt: „Individuelle Wohnberatung“. Neben dem Wohnprofil (Befragungsbogen zu Vorlieben im Bereich Wohnen) steht ein direktes Erleben von Wohnangeboten im Vordergrund. Auch dieses Projekt wurde von der Förderstiftung ermöglicht. .

 


Projektförderung im ersten Halbjahr 2017

Trotz anhaltend niedriger Zinsen konnte die Förderstiftung Diakonie Kork auch im ersten Halbjahr 2017 drei Projekte finanzieren bzw. unterstützen. So erlebten behinderten Menschen in der Diakonie Kork mit dem Motomed und dem geländegängigen Rollstuhl mehr Mobilität und damit mehr Lebensfreude. „Gelebte Inklusion“ ist das Stichwort für das Café Mahlzeit, das dritte geförderte Projekt. Möglich wurde die Förderung durch ein Vermächtnis, das die Förderstiftung vor einiger Zeit erhalten hatte, sowie einzelne, nicht-zweckgebundene Spenden.

Flügel für schwieriges Gelände

„Wo ich überall hingekommen bin. Das war wirklich toll!“. Begeistert erzähle Johannes Rausch über seine ersten Erfahrungen mit dem geländegängigen Rollstuhl.

Der geländegängiger Rollstuhl wurde von der Förderstiftung zur Verfügung finanziert. Er steht gruppenübergreifend für Touren zur Verfügung. So können auch mobilitätsbeeinträchtige Menschen in der Diakonie an Ausflügen zum Beispiel auf Waldwegen teilnehmen. So sagte letztens jemand „Was ich wirklich vermisse, seitdem ich im Rollstuhl sitze, sind Spaziergänge im Wald“. Mit dem geländegängigen Rollstuhl ist das und vieles andere möglich.

Ein Motomed für Beschäftige in der Heilpädagogischen Förderung

Für die Beschäftigten in der Heilpädagogischen Förderung konnte aus Mitteln der Förderstiftung Diakonie Kork ein weiteres Motomed angeschafft werden. Es ermöglicht ein individuelles Muskeltraining und ist gerade für die Beschäftigten in der Heilpädagogischen Förderung mit komplexen Behinderungen und Mobilitätsbeeinträchtigungen besonders wichtig. Regelmäßige Bewegung fördert die Ausdauer und hilft Verspannungen zu lösen.

Das Café Mahlzeit – gelebte Inklusion

Jeden Donnerstag öffnet das „Café Mahlzeit“ im Gemeindezentrum der Evang. Kirche in Kork. Bunt gemischt sitzen Gemeindemitglieder, Beschäftigte der Hanauerland Werkstätten, Mitarbeitende an den großen Tischen und kommen zwanglos miteinander ins Gespräch. Das gemeinsame Mittagessen mit Hauptgericht und Nachtisch ist mit Euro 4,50 auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich. In der Küche und im Service arbeiten Mitarbeiterinnen der „Offenen Hilfe“ und Klienten. Auch dieses Projekt konnte 2017 von der Förderstiftung Diakonie Kork unterstützt werden.


Testament

banner_so_helfen_sie_testamentJeder Mensch fragt sich irgendwann im Stillen, wem er über das eigene Dasein hinaus die Früchte seines Lebens anvertraut. Dieses Vertauen werden die meisten den Menschen entgegenbringen, die Ihnen nahe stehen und sie in guten wie in schlechten Zeiten begleitet und unterstützt haben. Für viele ist es darüber hinaus auch wichtig, Teile ihres Vermögens solchen Menschen anzuvertrauen, die mit ihrer Arbeit behinderte und kranke Menschen sinnvoll unterstützen.

Die Entscheidung für eine Nachlassregelung zum Wohle der Förderstiftung Diakonie Kork kann helfen, eine Tradition menschlicher Verantwortung fortzuführen.

Mit einem Testament oder einem Vermächtnis können Sie über den Tod hinaus Leben gestalten und behinderten und epilepsiekranken Menschen in den Einrichtungen der Diakonie Kork auch zukünftig ein Leben in Selbstbestimmung und Würde ermöglichen.


Zustiftung

banner_so_helfen_sie_zustiftungMit einer Zustiftung haben Sie die Möglichkeit, das Stiftungsvermögen zu erhöhen. Das eingebrachte Kapital der Stiftung bleibt unangetastet und kann kontinuierlich wachsen. Projekte für behinderte Menschen werden dabei aus den anfallenden Kapitalerträgen finanziert. Das Stiftungskapital bleibt daher auf Dauer erhalten.

Das Vermögen der Förderstiftung wird den gesetzlichen Vorgaben entsprechend sicher, langfristig und gemäß unseres diakonischen Auftrags nach ethischen Kriterien angelegt. Die zur Verfügung stehenden Mittel aus Zinserträgen werden ausschließlich für die in unserer Satzung festgeschriebenen Zwecke verwendet.