Projektumsetzung 2021

Ein kleiner Beitrag entfaltet eine große Wirkung
Ein Beitrag von 1000 Euro konnte die Förderstiftung Diakonie Kork für die Wohnzimmer-„Verschönerung“ der Wohngruppe 4 in Goldscheuer zur Verfügung stellen.
Die Sitzmöglichkeiten im Wohnzimmer der Wohngruppe 4 in Goldscheuer entsprachen nicht mehr den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner. Waren es frühe mehr Rollstuhlfahrer, leben inzwischen mehr Menschen, die nicht immer auf den Rollstuhl angewiesen sind und sich gerne auch einmal in einem Ruhesessel entspannen. Zwei Ruheseslle, eine neue Stehlampe, etwas Deko-Material und das Wohnzimmer war wie verwandelt.
„Ein kleiner Betrag mit großer Wirkung, der Mut macht und Motivationen freisetzt, weiter zu sammeln, für das so notwendige Umbau-Projekt ‚neues Wohnzimmer auf GS4‘ umzusetzen“, berichtet daraufhin die Mutter einer Bewohnerin.

 

Die Förderstiftung Diakonie Kork bewegt
Frohe Gesichter bei den Beschäftigten in der Heilpädagogischen Förderung in Neuried-Ichenheim. Endlich können sie mit dem langersehnten Motomed trainieren. Die Förderstiftung Diakonie Kork hatte es ihnen sozusagen geschenkt. Für die 20 Beschäftigten der Hpf in Ichenheim ist aufgrund ihrer komplexen intellektuellen und körperlichen Beeinträchtigungen ein Motomed ideal. Sie können damit regelmäßig trainieren, das hilft ihre verbliebene Mobilität zu erhalten und sogar zu stärken.  

Im Augenblick finanziert die Förderstiftung Projekte aus einem Nachlass. Damit jedoch auch in Zukunft solche Projekte wie die Anschaffung eines Motomeds finanziert werden können, ist die Stiftung auf Zustiftungen und Spenden angewiesen.

 

 

 


Projektförderungen 2020

Ein Klang bis zum Himmel

Im Gedenken an die verstorbenen Schülerinnen und Schüler hat der Oberlin-Schulverbund eine neue Gedenkstätte auf dem Schulhof eingerichtet. Ein zentrales Element ist die Klangstele. Sie wurde aus Mitteln der Förderstiftung finanziert. Bei der Projektentscheidung war ein wichtiges Element, dass die Klangstele auch von Schülerinnen und Schülern mit schweren motorischen Beeinträchtigungen zum Klingen gebracht werden kann. Für sie ist ein wunderbares Erlebnis, weitschwingende Töne erzeugen zu können.

Eine Sitzecke für jugendliche Patienten

Ein Aufenthalt in der Epilepsieklinik für Kinder und Jugendliche der Diakonie Kork ist nicht gerade das, was man einem Jugendlichen oder einer Jugendlichen wünscht. Neben der frühen Kindheit ist das Jugendalter eine Altersphase, in der gehäuft das erste Mal im Leben epileptische Anfälle auftreten. In dieser ohnehin schwierigen Phase für die betroffenen Jugendlichen ist ein längerer Aufenthalt im Epilepsiezentrum Kork ein großer Einschnitt in das bisherige Leben. Im Vordergrund des Klinik-Aufenthaltes steht die medizinische Behandlung, für die das Epilepsiezentrum einen ausgezeichneten Ruf hat. Daneben ist es jedoch für die Bewältigung der Situation wichtig, dass die Jugendlichen sich in der Klinik wohl fühlen. So war die Anschaffung einer neuen Sitzecke auf Station Berger dringend erforderlich geworden, nachdem die alte Sitzecke 20 Jahre lang in Gebrauch war.
Nur gab es dafür keine Mittel, schon gar nicht im Corona-Jahr 2020.

Hier konnte die Förderstiftung helfen und stellte 3.000 Euro für eine neue Sitzecke zur Verfügung.

 

 


Projektförderung 2019

Ein Sofa für Patienten und ihre Angehörigen

Die Patienten und ihre Angehörigen, die in den ambulanten Bereich der Séguin-Klinik im Epilepsiezentrum Kork kommen, haben oft eine lange Anfahrt hinter sich. Viele der schwer geistig behinderten Patienten sind auch zusätzlich körperlich beeinträchtigt. Es wurde daher schon lange überlegt, für sie und ihre Angehörigen eine bequeme Sitz- und Liegemöglichkeit anzuschaffen. Durch die Förderstiftung konnte das nun realisiert werden. Die Mutter eines Patienten sass „Probe“, und das Sofa kam sofort in Einsatz. 

Montessori Material für Schülerinnen und Schüler im Oberlin-Schulverbund

Montessori Material ist an verschiedene Entwicklungsstuften geknüpft und fördert das eigenständige Lernen – für Schülerinne und Schüler mit und ohne Beeinträchtigungen optimal geeignet. Die Beitrag der Förderstiftung ergänzt die Förderung der Stiftung der Landesbank Baden-Württemberg  und so konnte die Grundausstattung vervollständigt werden. So macht Lernen allen Spaß!


Projektförderung im zweiten Halbjahr 2018 – eine Auswahl

Ein Instrument, das alle spielen können

„Von Herzen möchten wir uns für unsere Handpan bei allen, die mitgewirkt haben, bedanken. Dieses wunderbare Instrument findet oft Anwendung und schafft für Spielende und Hörende eine einzigartige Atmosphäre. Schön zu sehen war es, wenn jemand zum ersten Mal das Spielen mit der Handpan probierte und selbst überrascht war, mit wie wenig Aufwand schöne Klänge erzeugt werden können“, mit diesen Dankes-Worten beschreibt das Team der Gruppe 2 der Heilpädagogischen Förderung den Einsatz des Handpan. Das Handpan, ein Musikinstrument aus zwei Klangschalen, kann von allen Beschäftigten mit sanftem Anschlag durch Hand oder Finger gespielt werden. Es wird regelmäßig in dem gemeinsamen Morgenkreis der Heilpädagogischen Förderung eingesetzt. Das Handpan erzielt starke, berührende Wirkung. So können stille Momente, Verse, oder Sprüche mit Klang unterstrichen werden.

„Ich habe meinen eigenen Kopf“

Ein einzigartiges Kunstprojekt konnte in dem Wohnhaus der Diakonie Kork in Willstätt mit der Unterstützung der Förderstiftung Diakonie Kork durchgeführt werden. Unter dem Motto „Ich habe meinen eigenen Kopf“ gestalteten 24 Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnhauses sowie zwei Beschäftigte der Heilpädagogischen Förderung mit Hilfe von Assistenten und Mitarbeiten der Gruppe 9 der Heilpädagogischen Förderung jeweils ihren eigenen „Kopf“. Die „Köpfe“ wurden aus Holzplatten ausgesägt. Bei der individuellen Gestaltung waren die Bewohnerinnen und Bewohner völlig frei und so kamen neben Farbe verschiedene Materialien zum Einsatz. Das Ergebnis sind 26 unterschiedliche „Köpfe“, die Ausdruck der Kreativität und Individualität der Bewohner sind. Eine Ausstellung mit den Kunstwerken findet vom 13. bis 15. September 2019 in Bürgersaal des Rathauses in Willstätt statt. Zur Vernissage am 13. September um 18:oo Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen.